Exkursion Sächsische Schweiz Ottomühle – reloaded

Mit einer vom Superkoch unseres Vereins gekochten Soljanka, guten Getränken und viel Spaß begann unser gemeinsames Wochenende auch in diesem Jahr in der Ottomühle (Sächsische Schweiz).

Die Ottomühle hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr ein klein wenig verändert. Die Krankenhausmatratzen sind verschwunden, es ist mehr Farbe an die Wände gekommen und das Duschwasser war warm.

Mit viel guter Laune und dem besten Wetter, welches man vom ersten Septemberwochen-ende erwarten kann, wanderten wir durch ein Stückchen Sächsische Schweiz. Am Samstag gings von Pfaffendorf auf dem Alten Schulweg nach Gohrisch, über den Muselweg auf den Gohrischstein und dann auf den Papststein. Allein waren wir auf unseren Wegen selten, trafen viele Kletterer, Leute aus Leipzig und lustige Männer einer Freiwilligen Feuerwehr, die uns immer einige Höhenmeter voraus waren.

Ebenso in der Gaststätte auf dem Papststein. Auch wir wollten die dort lecker gekochten Riesenportionen essen. Diejenigen, die weniger Hunger hatten, bestellten Kinder- und Seni-orenteller - es gab leider keinen Unterschied! Die Gummibärchen fehlten auf dem Kindertel-ler. Die kalten Getränke standen nicht lange auf dem Tisch.

Nach einem längeren Weg ohne Anstieg, trennte sich die Gruppen aus Konditionsgründen. Nur die „beste(n)“ Frau und Männer stiegen noch auf die Pfaffensteine, um die Aussicht auf die Barbarine zu genießen. Wir anderen genossen Eisbecher und Kaffee in Pfaffendorf.

Mit unserem Grillabend ließen wir diesen Tag noch mal Revue passieren und hatten dabei viel zu Lachen. „Alte“ Bekannte vom Freitag (der Bergwächter, der nach Kilogramm rettet und der Frankfurter, der nicht nur klettert sondern auch taucht) saßen mit uns bis zum Ein-schlafen draußen. Dank des guten Wetters mussten wir nicht wie die anderen Jahre vor Kälte oder Regen flüchten.

Am Sonntag suchten wir noch in der Nähe in ein paar Höhlen. Die Bennohöhle war schnell gefunden, bei der zweiten gaben wir die Suche auf. Die Tiefe Höhle hatte sich zu tief ver-steckt. Zur Schwedenhöhle und zum Eisloch gingen dann nur noch die Fittesten von uns. Der Eingang zur Schwedenhöhle war sehr schmal, drin waren wir nur für ein paar Fotos. Ich bin froh, dass ich nicht stecken blieb. Aus der Eishöhle kam ein kalter Hauch, aber begehbar war diese nicht. Der Rest der Gruppe wartete geduldig auf uns und die Heimreise.

Die Ausflüge in der Sommerpause unseres Vereins sind Tradition und immer ein Erlebnis. Wir können uns besser kennenlernen und es geht lustig zu. Auch im nächsten Jahr sollten wir wieder für ein Wochenende verreisen und uns ein neues interessantes Ziel aussuchen.